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2. Juli 2007

Neuer ABS-Typ für die Medizintechnik

 

Mit Lustran M205FC erweitert die Lustran Polymers das Produktportfolio bei ABS-Typen für die Medizintechnik. Er war Thema bei der Pressekonferenz im Rahmen der K.

 

Der neue Werkstoff zeigt gegenüber dem in diesem Anwendungssegment etablierten Lustran M203FC eine höhere Steifigkeit und Festigkeit. „Er bietet sich deshalb für Komponenten an, die besonders dimensionsstabil sein müssen – wie zum Beispiel Rollenklemmen und Einstechdorne“, erklärt Kirsten Wiele, Managerin für die Medizintechnikindustrie bei Lustran Polymers. Eine weitere Stärke ist die verbesserte Chemikalienbeständigkeit. Große Einsatzchancen hat das neue Material auch bei Komponenten für Inhaler, Infusionssets und Operationsinstrumente.

 

Lustran M205FC ist mit Ethylenoxid und – was immer beliebter wird – mit Gamma- und Elektronenstrahlen sterilisierbar. Diese Methode ist effektiver, schonender und weniger aufwändig als die Sterilisation mit Ethylenoxid oder Heißdampf. Die neue ABS-Variante erfüllt – wie alle von Lustran Polymers für die Medizintechnik angebotenen Materialien – die Anforderungen, die die amerikanische Norm US-Pharmacopeia, Class VI, und die übergeordnete, internationale Norm ISO 10993-1 an die biologische Verträglichkeit von Kunststoffen stellen. Sie wird außerdem im Drug Master File (DMF) der US-amerikanischen Federal Drug Administration (FDA) gelistet.

 

Weitere Vertreter im ABS-Produktportfolio von Lustran Polymers für die Medizintechnik sind Lustran M301FC, das für Bauteile mit hoher Schlagzähigkeit maßgeschneidert ist, und Lustran 348. Letzteres wird in den USA produziert.

 

„Wir legen großen Wert darauf, ein zuverlässiger Lieferant und Entwicklungspartner der Medizintechnikindustrie zu sein. Deshalb halten wir unsere Materialtypen für diese Branche langfristig verfügbar. Dies gilt auch für Standardfarben. Wir gewährleisten zudem auch die Konstanz der jeweiligen Werkstoff- und Farbrezepturen – entsprechend der im DMF hinterlegten Angaben“, erläutert Wiele.

 

Lustran Polymers unterstützt die Hersteller medizinischer Geräte mit einem umfangreichen technischen Support. „Wir entwickeln zum Beispiel Materialien und Farben nach den Vorgaben unserer Kunden. Wir helfen bei Bedarf bei der Konzeption und Konstruktion eines Bauteils, führen rheologische Untersuchungen durch und stehen beim Start der Serienproduktion mit Rat und Tat zur Seite“, so Wiele.