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7. August 2007

Die Europäische Kommission genehmigt Joint Venture für Lustran Polymers-Geschäft


Damit ist der Weg frei für das Gemeinschaftsunternehmen mit Ineos.

Das geplante Gemeinschaftsunternehmen mit Ineos, dem drittgrößten Chemiekonzern der Welt, wird den Wettbewerb im Europäischen Wirtschaftsraum nicht beeinträchtigen: Zu diesem Ergebnis kam die Europäische Kommission nach Prüfung des Vorhabens von LANXESS, Lustran Polymers in ein Joint Venture mit Ineos zu überführen.

Darüber hinaus haben auch die US-amerikanische Federal Trade Commission und die türkische Kartellbehörde zugestimmt. Damit liegen alle für den Vollzug der Transaktion benötigten kartellbehördlichen Genehmigungen vor. LANXESS geht daher davon aus, dass die Transaktion wie vorgesehen zum 1. Oktober rechtlich wirksam werden kann.

Der künftige Mehrheitseigner Ineos hat bereits angekündigt, dass das Joint Venture nach Wirksamwerden der Transaktion unter "Ineos ABS" firmieren und von Gerd Franken als CEO geführt werden wird. Franken ist momentan Vorsitzender der Geschäftsführung der Ineos Köln GmbH.

 

LANXESS bringt das Lustran Polymers-Geschäft mit 900 Millionen Euro Umsatz und 1600 Mitarbeitern in das Gemeinschaftsunternehmen ein. In Form einer Minderheitsbeteiligung wird LANXESS zunächst noch 49 Prozent an dem Joint Venture halten und sich in zwei Jahren ganz daraus zurückziehen.